Freytags-Tipp der Woche 47: Europa Pilgerwege

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Wo geht’s denn hin? Eine Antwort darauf kann die brandneue Übersichtskarte Europa Pilgerwege aus dem Hause Freytag & Berndt geben. Viele Pilgerwege durchziehen das Europäische Festland, abertausende Kilometer Wanderpfade warten auf das Pilgervolk. Die neue Karte der europäischen Pilgerwege umfasst … Weiterlesen

Tops und Flops der Skitourensaison 2014/15

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Während viele schon sehnsüchtig auf die warme Jahreszeit warten, steuert die Saison für passionierte Skitourengeher/innen erst jetzt auf ihren Höhepunkt zu; – Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Was sind also die angesagtesten Skitourenreviere in dieser Saison, und wo herrscht … Weiterlesen

Richard Goedeke | Winterfluchten

Wenn es kalt wird, zieht es die Kletterer in Richtung Sonne. Also, auf in den Süden! Dieser brandaktuelle und mit zahlreichen Farbfotos ausgestattete Auswahlführer bietet eine Fülle von Anregungen im Süden Europas für alle, die Mehrseillängenrouten lieben, Abwechslung vom Klettergarten suchen oder auch im Winter alpines Ambiente genießen wollen. Richard Goedeke hat die Highlights seiner jahrzehntelangen Kletterleidenschaft zusammengetragen und liefert mit 185 Routen im Schwierigkeitsgrad III bis VII – viele davon gut abgesichert – genug Material für unzählige Genusskletterurlaube.

3763330577 1. Auflage 2011
248 Seiten mit 217 Farbabbildungen
185 Topos, 37 Gebietskarten, zwei Übersichtskarten im Maßstab 1:6.000.000
Format 16,3 x 23 cm
Englische Broschur mit Umschlagklappe
EAN 9783763330577
ISBN 978-3-7633-3057-7
24,90 Euro [D] • 25,60 Euro [A]
Das Buch ist hier bestellbar.
Leseprobe

Die ausgewählten Routen finden sich in Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien, Griechenland und in der Schweiz und decken ein weites Spektrum an Klettereien ab: lohnende Einsteigerrouten im III. und IV. Schwierigekeitsgrad, Routen im Klettergartenformat wie etwa im Sektor San Paolo am Monte Colt oder in Orpierre, aber auch extremere Routen wie z.B. am Monte Tignale, am Arête de Cassis, an der Serra del Cavall Bernat oder an den Felsen von Meteroa. Moderne Touren mit Sportklettercharakter stehen neben Klassikern an so berühmten Felswänden wie Cima alle Coste, Grande Candelle, Monte Gallo, Peñón de Ifach oder Anica Kuk. Der Kletterführer bietet für jeden etwas: kurze und lange Touren, abgelegene und straßennahe, mit Bohrhaken ausgerüstete und weitgehend selbst abzusichernde – und darüber hinaus auch so manchen Geheimtipp des Autors.
Alle vorgestellten Routen werden mit genauen Angaben zu Erstbegehern, Ausgangspunkt, Zu- und Abstieg, Schwierigkeit, Länge der Route, Absicherungsmöglichkeiten, Ausrüstung und Begehungszeit vorgestellt. Ein übersichtliches Topo zeigt bei jeder Route den genauen Verlauf. Zusätzlich zur Freikletterbewertung nach UIAA berücksichtigt dieser Führer die sogenannte (Ernsthaftigkeits-) Bewertung, die es dem Benutzer ermöglicht, auf den ersten Blick die Ernsthaftigkeit der Route hinsichtlich der Absicherung, der Orientierung oder erhöhten alpinistischen Anforderungen einzuschätzen.
[Text: www.rother.de]

Bernd Plikat | Sierra de Gredos

Die Sierra de Gredos bildet die Fortsetzung der Sierra de Guadarrama, der Madrider Hausberge, nach Westen. Wie letztere gehört sie zum Kastilischen Hauptscheidegebirge, welches das Innere der Iberischen Halbinsel in Nord- und Südmeseta unterteilt.
Das Gebirge beginnt an seinem östlichen Rand, wo einige Madrilenen Zweitwohnsitze haben, mit vergleichsweise sanften Höhenzügen und geht jenseits des Puerto del Pico im zentralen Teil (Macizo Central) in schroffe und alpine Formen mit Gipfelhöhen bis 2600 m (Almanzor 2596 m) über. Das westliche Massiv bäumt sich als Sierra de Béjar noch einmal bis 2400 m auf.

3763343814 1. Auflage 2011
144 Seiten mit 60 Farbabbildungen
56 Höhenprofile, 56 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, eine Übersichtskarte
Format 11,5 x 16,5 cm
kartoniert mit Polytex-Laminierung
EAN 9783763343812
ISBN 978-3-7633-4381-2
14,90 Euro [D] • 15,40 Euro [A]
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Leseprobe

Rund zwei Autostunden ab der spanischen Hauptstadt und eine Autostunde von den mittelalterlichen Stadtmauern Ávilas entfernt befinden sich am Oberlauf des Río Tormes die bekanntesten und meistbesuchten Gebiete um den Circo de Gredos und die Cinco Lagunas – für viele Spanier schlechthin der Inbegriff von »Gredos«. Der Anblick des Bergsees Laguna Grande inmitten eines von gezackten Graten und schlanken Felsgipfeln aus Granit überragten Kares, ebenso wie die benachbarten Cinco Lagunas, eine Abfolge von größeren und kleineren eiszeitlichen Bergseen, ist für Gredos-Neulinge schlichtweg unerwartet und ergreifend und beeindruckt selbst Veteranen immer wieder aufs Neue. An der Südabdachung des Zentralmassivs, das bei Candeleda mehr als 2000 m steil zum Tiétar-Tal abfällt, findet man die Galayos, eine Art Aiguilles de Chamonix en miniature.
Große (kultur-)landschaftliche Gegensätze zwischen Nord- und Südseite des Gebirges kennzeichnen die Sierra de Gredos, die neben einer Wasser- (Ausnahme: Río Alberche) auch eine Art Klimascheide inmitten der Iberischen Halbinsel bildet.
Kelten und Römer haben ihre Spuren in der Region hinterlassen; viele Wanderwege führen über mittelalterliche Passwege, die einst für transhumante Viehweiden angelegt wurden. Aus der Zeit Alfons XIII., der vor über 100 Jahren ein Jagdrevier der Krone zum Schutz des Gredos-Steinbocks gründete, stammen einige gepflasterte Steige in der zentralen Sierra de Gredos. Beim Kloster Yuste im Landstrich La Vera (Extremadura) kann man auf den Spuren Karls V. wandern.
Zur Auswahl gehören ebenso leichte von-Dorf-zu-Dorf-Wanderungen wie stramme Gipfelanstiege mit leichten Klettereinlagen.
[Text: www.rother.de]